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Aktuelles


 

14.08.2020

Aufgrund der Corona-Kontakt und Hygiene-Beschränkungen sind unsere Räumlichkeiten noch nicht wieder für Publikums-Verkehr geöffnet.
Beratungen finden weiterhin vor allem telefonisch, per Email oder Video statt.

Deshalb kann auch der Euro-WC-Schlüssel nicht persönlich bei uns abgeholt werden.
Bis auf weiteres wird der Euro-WC-Schlüssel deshalb nur verschickt – zu Ihrer und unserer Sicherheit. Wir versenden nur per Einschreiben – für 27,50 €.

 


  

Situation der Menschen in Pflege-Einrichtungen und Wohn-Einrichtungen für behinderte Menschen muss dringend verbessert werden

 

Seit nunmehr 6 Wochen besteht ein Betretungs- und Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen und Wohneinrichtungen für behinderte Menschen.

Auch wir – als Verein für Würde und Selbstbestimmung behinderter Menschen - wenden uns natürlich nicht dagegen, dass Menschen in Einrichtungen besonders geschützt werden, weil viele aufgrund von Alter und/ oder Vorerkrankungen stärker gefährdet sind, im Fall einer Ansteckung mit Corona schwer zu erkranken und zu versterben.

Allerdings finden wir die Auslegung der Verordnungen und den Umgang damit in vielen Einrichtungen menschenrechtlich sehr bedenklich.

Uns sind Einrichtungen in Hamburg bekannt, in denen die dort lebenden Menschen das Haus/ Grundstück seit Einführung des Betretungsverbotes nicht verlassen dürfen.
Das kommt einer geschlossenen Unterbringung ohne richterlichen Beschluss gleich!

Nach 6 Wochen verschärfter Einschränkungen der Grundrechte muss von allen Einrichtungen erwartet werden können, dass sie ein Konzept erarbeitet haben, wie sie das Betretungsverbot schrittweise lockern und den Bewohner*innen ermöglichen, die Einrichtung zu verlassen, zum Beispiel zu einem regelmäßigen Spaziergang.

Wir alle dürfen uns außerhalb unserer Wohnung zumindest mit einer weiteren Person treffen, die nicht zu unserem Haushalt gehört. Das muss ebenso für Menschen in Einrichtungen gelten!!

Der ja schon lange vor Corona bekannte Pflegenotstand besonders in Altenheimen hat sich verschärft.
Dies führt vielerorts zu einer pflegerischen Minimalversorgung.
Außerdem soll das Personal nur den notwendigsten Kontakt zu den Bewohner*innen eingehen, zur Vorbeugung von Ansteckung und Verbreitung des Virus.

Ehrenamtliche Helfer*innen, die in Pflegeheimen vor Corona verschiedenste Freizeitangebote oder Gespräche bis hin zur Lebens-und Sterbebegleitung angeboten haben, fallen auch unter das Betretungsverbot.

Insofern sind viele Bewohner*innen von Einrichtungen zurzeit fast ohne jeden realen Kontakt mit anderen Menschen. Das ist ein wirklich unhaltbarer Zustand und kann nicht mehr einfach mit dem Schutz vor Ansteckung rechtfertigt werden.

Die meisten Corona-Infektionen in Pflegeheimen wurden bislang durch Personal eingeschleppt.

Man kann wohl sehr sicher davon ausgehen, dass Angehörige ein großes Interesse daran haben, ihre alten Eltern oder behinderten Familienmitglieder zu schützen und sorgsam und gewissenhaft mit geforderten Hygiene- und Abstandsregelungen umgehen werden.

 

 

Wir fordern:

 

  • Schaffung von Besucherräumen mit guter Belüftung und Spuckschutz
     
  • Begegnungsmöglichkeiten im Außenbereich der Einrichtung
     
  • Die Möglichkeit die Einrichtung für Spaziergänge zu verlassen: allein, wenn die Person in der Lage ist, die Abstands- und Hygieneanforderungen einzuhalten oder in Begleitung einer Person aus dem Kreis der Angehörigen, Freunde oder des Personals.
     
  • Für Angehörige von schwerstbehinderten Menschen, die nicht sprechen oder schreiben können, muss das Betretungsverbot aufgehoben werden! Ihnen nützen keine Telefonate!

  

 

Für den Vorstand: Daniela Schremm, Mail: Daniela.Schremm@autonomleben.de

 

Als PDF zum Download:

Corona-Situation in Einrichtungen_2020.04.30.pdf  Download

 

 


 

Corona

Liebe Freund*innen und Ratsuchende,

aufgrund der Corona-Epidemie bleiben unsere Räumlichkeiten bis auf weiteres geschlossen, zu Ihrem und unserem Schutz.

Wir sind aber weiterhin erreichbar und führen Beratungen im Home-Office am Telefon und per Email durch.

Melden Sie sich gern!

 

EUTB-Teilhabe-Beratung:
Email: eutb@autonomleben.de
Telefon: 040-33 46 911-20

Der Anrufbeantworter schaltet sich sehr schnell an.
Bitte sprechen Sie uns unbedingt eine Nachricht auf den AB.
Wir rufen Sie dann schnellstmöglich zurück!

 

Landes-Beratungsstelle:

Email: info@autonomleben.de
Telefon: 040-33 46 911 -10

 

Leitung:
Email: vorstand@autonomleben.de

 

 


 

Offenes Frühstück

Es wird dieses Jahr endlich wieder das offene Frühstück in den Räumen von Autonom Leben geben, siehe auch unter Termine.

 

 


 

Trauermarsch zum Teilhabegesetz in Hamburg  

Am Donnerstag, den 7. Juli 2016 um 17:00 Uhr findet vor dem Hamburger Rathaus eine Protestaktion gegen das geplante Bundesteilhabegesetz statt. In einer symbolischen Aktion werden in einem Sarg mit dem Gesetzesentwurf die Rechte, die Freiheit und die Würde der Menschen mit Behinderung zu Grabe getragen.
Am 28.06. wurde im Kabinett der Entwurf des BTHG verabschiedet. Er hat nicht viel gemeinsam mit den Forderungen und Hoffnungen Tausender behinderter Menschen auf gleichberechtigte Teilhabe im Sinne der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.

Deshalb tragen wir das Bundesteilhabe-Gesetz in einem Sarg zu Grabe.

Grab-Beigaben sind erwünscht: Schreibt auf, was das schlechte Gesetz für Euch bedeutet, was Ihr zu Grabe tragt.

Bitte teilt die Veranstaltung, kommt in schwarzer Kleidung und bringt Kerzen oder Grablichter mit!
#NichtMeinGesetz  

 

Aktuelle Infos zu der Aktion immer auf  Facebook

Siehe auch Seite zur Bergäbnisaktion

 


 

 

 

 

Autonom Leben e.V.
info@autonomleben.de • Tel: 040-432 90 149/48 • Fax: 040-432 90 147